Tag 90 – Colorado westwärts

Wir gehen es langsam an und schauen nach dem Frühstück mal gleich zu dem großen Outdoorladen auf der anderen Straßenseite des Campingplatzes. Nicht ohne Erfolg.

Robert kauft eine neue Angelschnur und Köder (jetzt sollte ihm das Angelglück aber wirklich einmal hold sein….) und ich bekomme eine wunderschöne kurze türkise Wanderhose.

Danach geht es über herrliche Straßen in den Osten. Heute haben wir viel Zeit, wir müssen erst morgen Abend in Moab sein.

Bei einem wunderschönen See, dem Georgetown-Lake, von dem man angeblich am Gegenhang Dickhornschafe sieht, stoppen wir. Ich suche Schafe, vergeblich…. Robert fischt…. nicht vergeblich!!!!

 

HURRRAAAA! Binnen einer Stunde holt er zwei wunderschöne Forellen an Land, womit die Menü des heutigen Abends außer Frage steht. Er ist ganz aufgeregt, mit Recht! Der Bann ist gebrochen.

Jetzt wollen wir auch das kleine Städtchen Georgetown besuchen und finden hier eine Greisslerei „Kneisel & Anderson“, die es seit 1883 gibt. Die Einrichtung dürfte sich seit damals nicht geändert haben. Vollgeräumt mit den ausgefallensten Waren. Doch unser Augenmerk gilt nur einer kleinen rosa Box!!!! Mannerschnitten!!!!!

 

Wir kaufen alle Vorräte auf. Die Verkäuferin meint, es hat noch nie jemand so viele von diesen Waffeln gekauft. Eh klar, wir waren ja auch noch nie da! Hihihihihi

Mit einem großen Eis, mit dem Robert sein Anglerglück feiert, schlendern wir noch durch die drei Gassen von Georgetown, um uns dann wieder auf den Weg weiter über die Berge zu machen.

 

Die Verkäuferin der Mannerschnitten hat uns empfohlen, nicht den Tunnel zu nehmen, sondern über den Lovel Pass zu fahren und es zahlt sich aus.

 

Jetzt kommen von einem Schigebiet ins nächste. Copper-Mountains, Aspen, Vail, Beever-Greek….. Die Orte sind riesengroß, eher Gebirgsstädte, die Schihänge dazu aber nicht sehr spektakulär, was man von der Straße aus sehen kann. Außerdem alle Gebäude in braun-grau gehalten. Kein Vergleich mit unseren hübschen Schiorten. Wir kommen allerdings auch nur in das Zentrum von Vail, das gleicht einem bayrischen Bergdorf. Hier ist auch im Sommer einiges los. Bei den anderen Orten fahren wir nur vorbei.

Die Suche nach einem Schlafplatz wird heute ein bisschen mühsam. Das ist nicht wirklich die Gegend für Camper. Um 7 Uhr haben wir dann doch Erfolg in einem kleinen National-Forest, wo wir um 10 Dollar einen „Dry Place“ d.h. ohne Anschlüsse, nur den Platz mit Griller, finden. Es regnet jetzt ziemlich stark. Ist uns aber egal, wir machen es uns beim Zubereiten unseres fulminanten Mahls im Camper richtig gemütlich.

Was es zum Nachtisch gibt, ist heute auch keine Frage…..

 

2 Gedanken zu „Tag 90 – Colorado westwärts

  1. Martha, du G’naschtige! Kann dich gut verstehen; Mannerschnitten zur richtigen Zeit sind ein Genuss. Und Glückwunsch zur Forelle – schaut auch g’schmackig aus.

  2. Gratulation an robert zum grossen fang ????
    Kann mir vorstellen das die verkäuferin überrascht war über den mannerschnittenumsatz ?
    Lasst sie euch gut munden ?
    Busserl lieserl ?

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