Tag 87 – Minenstädte und tiefe Schluchten

 

Heute geht’s Richtung Norden. Nochmals kommen wir nach Silverton, da das heute auf unserer Wegstrecke liegt. Zum Gegensatz vom Zug muss unser Auto einen 3500 m hohen Pass überwinden.

Zum Gegensatz von Donnerstag scheint heute in Silverton die Sonne. Da schaut das ganze noch viel freundlicher aus. Wir kommen gemeinsam mit dem ersten Zug aus Durango an. Heute, ohne Regen gehen wir bewusster durch die kleine Ortschaft, die eher an eine Pionierstadt in Alaska erinnert, als an Colorado.

 

Unser nächstes Ziel, nur 40 Meilen weiter, ist die kleine Stadt Ouray in den Bergen. Man bezeichnet sie als die Schweiz Amerikas. Na ja, passt jetzt nicht ganz in unseren Augen, aber die Berge kommen schon hin. Auch eine Minenstadt, die in der Hochblüte des Silberabbaus ihre goldene Zeit hatte. Hier gab es sogar Luxushotel für die Minenbesitzer. Das Belmont-Hotel wurde vor einigen Jahren nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf restauriert und dient heute betuchten Gästen als Bleibe.

 

Weil wir schon auf Entzug sind, darf es auf der Strecke auch noch der Besuch eines Nationalparks sein. Der Black Canyon of the Gunnisonriver ist jetzt nicht der bekannteste Park, doch seine hohen steilen schwarzen Felsen beeindrucken allemal.

Leider wird es zunehmend wolkig, sodass sich die Szenerie nicht perfekt ausmachen lässt. Wir fahren den Southrim den Szenic Drive entlang und wandern immer wieder hinunter zu den Aussichtsplattformen. Das können die Amerikaner ja, immer alles Richtig in Szene setzen….

 

Nicht weit danach bin ich schon soooo müde, obwohl es erst 7 Uhr ist. Robert hat Erbarmen und wir stoppen auf einem kleinen Campingplatz direkt neben einem Bacherl.

Um mich wieder zu beleben, gibt es gleich Essen. Die Übung gelingt. Heute gibt es gefüllten Schweinslungenbraten in der Parmesankruste. Hmmmmm………

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