Tag 73 – Zion Nationalpark

Heute ist wieder einmal Wandertag. Der Zion Nationalpark will erkundet werden. Hier locken grandiose, hohe Sandsteinfelsen in allen Farben. Wir freuen uns schon sehr.

Doch auweia….. Gestern bei der Anreise hatten wir schon eine riesige Rauchwolke gesehen, ein Flächenbrand, der schon seit Tagen tobt.

 

Heute sehen wir die Auswirkungen des Buschfeuers, die erhofften Berge sehen wir leider nicht.

Nur Nebel und wir sind doch etwas enttäuscht, als wir im Shuttle in den Park fahren und so gar nichts wahrnehmen können. Jetzt fällt mir auch noch meine Kamera runter und ich hab nur Scherben vom Objektiv in der Hand. UFFFF….. zum Glück war es nur der UV Filter, die Linsen blieben ganz. Robert regt sich wie immer mehr auf, als ich.

 

Ohne Fernsicht müssen wir uns auf Details konzentrieren und wandern erstmals in die Hauptattraktion „The Narrows“. Bis zum Eingang eine wahre Völkerwanderung. Wir waten durch knietiefes Wasser ein Stück hinein, unsere Stimmung ist allerdings nicht sehr gut und wir drehen bald wieder um. Die ganze Strecke wollten wir ohnehin nicht durch, da muss man teilweise schwimmen und dafür sind wir nicht ausgerüstet. 5 Stunden im eiskalten Wasser reizen mich trotz Hitze nicht.

 

Wieder zurück klart der Himmel durch den aufkommenden Wind auf und das Ziontal ist jetzt in seiner vollen Pracht zu sehen.

 

Der nette ältere Herr im Visitorcenter empfahl uns eine Wanderung zu den Emerald- Pools. Mit den Hop on – Hop off shuttle Bussen ist es ein leichtes zum Beginn der diversen Wanderwegen zu kommen. Es wird eine schöne, nicht zu anstrenge Dreistundenwanderung. Am Ende des Seitentals lockt ein wunderbarer nicht zu kalter Gebirgssee. Ich hab leider kein Badezeug mit. Schade, hätte mich sofort reingeschmissen. Leider fällt hier die Sonne nur um die Mittagszeit rein, dann wäre der See auch „emerald“ gewesen.

 

Jetzt sind wir Gott sei Dank wieder super aufgelegt, genießen das Gehen und danach auch das Bier. Hier in Utah bekommt man Alkohol in Lokalen nur zum Essen, deshalb bestellen wir von der Karte Irische Tacos, die sich als dieses Gericht herausstellen….
Siehe Foto!!!!!

 

Aber es gibt hier Live Jazz vor den rotglühenden Bergen, da kann man über das Essensangebot schon hinwegsehen.

Bei herrlicher Abendsonne erreichen wir in St. George bei Hurrican unseren Ausgangspunkt.

 

Jetzt gibt es etwas Besseres zu Essen. Salat mit Hühnerstreifen, Champions und Pinienkernen, dazu wie üblich……
Das standardisierte Wochenmahlzeitenprogramm (für alle, die „Das Rosi-Projekt“ gelesen haben)

 

3 Gedanken zu „Tag 73 – Zion Nationalpark

  1. Also die irischen Tacos schauen wirklich sehr seltsam aus! Der Salat mit Hühnerstreifen und Champignons wäre meines Erachtens auch noch steigerungsfähig! lg Sylvia

  2. Gott sei Dank ist Deiner Kamera (bis auf den UV Filter) nichts passiert!!!
    Diese Pools sehen ja sehr einladend aus 🙂
    Busser lieserl 🙂

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