Tag 63 – Las Vegas, noch so ein verrückter Tag

Und wieder schmeißen wir uns ins Getümmel von Las Vegas. Gleich am Vormittag nehmen wir den High Roller, angeblich das größte Riesenrad der Welt.

In raumschiffartigen Kapseln werden wir ganz langsam über die Stadt gehoben. Ist beeindruckend, vor allem, da man sieht, dass diese Stadt mitten in einer großen Wüste steht, hier brodelt das Leben und schon einige Straßenzüge weiter nur mehr Staub und Hitze. Heute hat es 40, übermorgen kriegt es 45 Grad…..  stöhn, schwitz, keuch…..

 

Wieder unten, lassen wir uns den Strip entlang treiben, immer wenn uns zu heiß wird, gehen wir in irgendein spektakuläres Hotel und lassen uns abkühlen.

 

Egal zu welcher Tageszeit, in den Kasinos wird immer gespielt. Auch da ein bisschen zuzuschauen, ist ganz interessant. Wahnsinn, welche Summen hier über die Tische gehen….. bei manchen Tischen Mindesteinsatz 100 Dollar. Und das sind noch nicht die Bereiche mit den „High Limits“.

 

Nochmals müssen wir durch das Ceasars Palace durch, für uns, das spektakulärste Hotel hier am Strip, aber wir sehen natürlich lang nicht alles.

 

Zu Mittag lockt uns heute eine nette Pizzeria. Sehr gut und überreichlich, vielleicht hätten wir doch nicht die Familienpizza bestellen sollen…… Den ganzen restlichen Tag sollte uns das Monsterrad noch schwer im Magen liegen.

 

Das faszinierendste des Tages folgt aber jetzt. Als wir die großen Ankündigungen „Titanic“ sehen, glauben wir, es kommt so ein Disneyland über das Schiff, doch weit gefehlt.

Im Hotel Luxor in der Pyramide gibt es eine Ausstellung über die Katastrophe von 1912 und die Originalteile, die ab 1998 gehoben wurden, sind hier zu sehen. Ein etwa 15×5 großer Teil des Rumpfes, Geschirr, und vor allem sehr viele persönliche Dinge von Passagieren. Bei vielen steht sogar dabei, wem sie gehörten und was aus ihnen geworden ist. Teile des Schiffs sind in Originalgröße nachgebaut, und so wandeln wir bei Sternenhimmel über das Deck…. gehen in Kabinen und die berühmte Treppe hinauf. Fotografieren darf man leider nirgends.

Dazu viele Originalfilme vom Bau des Schiffes, vom Auslaufen und dem Leben an Bord an den ersten vier Tagen. In der Nacht zum fünften Tag kam es dann zu den bekannten tragischen Ereignissen.

Schön langsam wird es dämmrig, also schlendern wir zum Hotel Mirage, wo pünktlich um 8 Uhr mit großem Donnergrollen und viel Feuer ein Vulkan ausbricht.

Über den hellerleuchteten Strip zurück zum Shuttletreffpunkt.

Um 10 Uhr wieder ziemlich erschöpft in unserem Auto.

Allerdings ist es noch sooo heiß, dass wir uns mit einem Gspritzten ins Freie setzen, bis die Klimaanlage das Wageninnere wenigstens um ein paar Grade gekühlt hat.

5 Gedanken zu „Tag 63 – Las Vegas, noch so ein verrückter Tag

  1. Die Temperaturunterschiede sind ein Wahnsinn :-O
    vom Daunenjackenwetter zu 40 grad das ist ganz schön heftig!
    die Familien Pizza sieht ja riesig aus!!!
    schön das ihr einen tollen tag hattet!
    busserl lieserl 🙂

  2. Ich schau schon den 2. Tag Las Vegas …..ich vermisse die wedding chapel’s….
    Hab irgendwie damit gerechnet, dass ich euch da drinnen sehe.

    1. Hallo Elfi, die Wedding Chapel haben wir diesmal nicht gesucht. Wir haben viel zu viele Freunde in Wien, die würde ich bei meiner Hochzeit doch alle dabeihaben wollen 🙂 Bussi nach Wien!

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