Tag 49 – San Francisco

Der Platz, auf dem wir heute stehen, ist eigentlich ein großer betonierter Parkplatz, doch er hat alles, was wir brauchen. Von Chinesen geführt, die etwas chaotisch sind. Um 9.30 nehmen wir den Shuttlebus in die Stadt.
Nach dem unglaublichen Sturm heute Nacht (der Wagen hat so gewackelt, dass wir schon glaubten, jetzt fällt er bald um) jetzt strahlender Sonnenschein und ganz klar.

 

Endlich San Francisco!!! Ich hab mich schon sooo darauf gefreut. Wir waren vor 31 Jahren hier (fast noch als Kinder…hihihi….)

 

Man lässt uns in Chinatown raus, und schon starten wir los. Gleich mal in die Cable Car rein. Die gibt seit 1912 und sie bestreitet noch immer die steilen Straßen von San Francisco. Bei der Endstation wird sie von den Schaffnern händisch auf einer runden Plattform gewendet, um fürs Zurückfahren in der richtigen Richtung zu stehen.

 

In Fishermans Warf ragen 45 Stege ins Meer. Der berühmteste ist Pier 39, und das nicht nur wegen der Seelöwenkolonie, die hier ganz unbeeindruckt von den vielen Touristen auf Holzplattformen in der Sonne liegt.

 

Nachdem wir sie lang beobachteten, essen wir in einem netten Lokal Fish and Chips. Da ist der Kabeljau soo richtig dick, allerdings auch die fette Hülle…… trotzdem ein Genuss…

 

In der Bucht erkennt man auch gut die Gefängnisinsel Alcatraz. Wir fahren aber nicht rüber, in der Zelle von Al Capone sind wir schon vor Jahren eingesessen.

 

Jetzt muss es endlich zur Golden Gate Bridge gehen,  bzw. fahren wir mit einem Bus. Der öffentliche Verkehr ist hier sehr gut. Als wir hinkommen, hängt teilweise leider schon wieder der typische Nebel über den Brückenpfeilern. Trotzdem ein erhebender Anblick. Wir wandern runter zum Wasser, stellen das Foto nach, das wir hier vor 31 Jahren machten, und sitzen dann lange am Ufer der San Francisco Bay.

 

Auf einmal entdeckt Robert Wale, direkt unter der Brücke. Zuerst denken wir, es sind Seelöwen, doch als wir den Blas ehen, ist alles klar. Mutter mit Jungem aber auch noch verstreut einige andere. Leider sehr weit weg, trotzdem sind wir außer uns.

 

Hier wird es durch den Nebel schon richtig kalt und die Brücke verschwindet auch. Nur weg von hier. Wir nehmen wieder die Linie 28, machen jedoch einen fatalen Fehler. Erst 45 Minuten später erkennen wir, dass wir in die falsche Richtung unterwegs sind. Es sollte nochmals 45 Minuten und zwei Mal umsteigen dauern, bis wir wieder in Chinatown ankommen. Das alles um 2,5 Dollar pro Person. Dieses Ticket haben wir wirklich ausgenützt.

 

Da der 6 Uhr Shuttle, den wir zurücknehmen wollten, natürlich weg ist, überbrücken wir die Zeit bis 8 Uhr bei einem sehr guten Koreaner. Roberts Filet Mignon ist dann doch etwas zu spicy…., meine Rindsuppe wunderbar. Das Richtige bei der feuchten Kälte, die uns jetzt wieder unter den Pullover kriecht.

 

Schon am Morgen haben wir neben unserem Stellplatz ganz nette Deutsche getroffen, Helmut und Andrea, die mit ihrem eigenen Wohnmobil in einem halben Jahr annähernd die gleiche Runde fahren wie wir. Im wesentlich größeren Salon ihres Luxusmobils trinken wir noch ein Flascherl Weisswein und tauschen Erfahrungen und Erlebnisse aus.

 

3 Gedanken zu „Tag 49 – San Francisco

  1. Hallo aus Wien,
    habe mir gerade wieder einige Tage von eurer Reise angesehen. Wie erwartet, hat sich die Qualität (Fotos und Text) nicht verändert! Weiter so!!!
    Übrigens: Die Gegenüberstellung beider Bilder (1986 + 2017) vor der Golden Gate Bridge ist gelungen. Musste feststellen, dass ihr jetzt besser ausschaut!!
    Willi und ich wünschen euch noch eine schöne Zeit und wir werden die Seite bald wieder besuchen.
    Brigitte & Willy

  2. hallo ihr lieben, was für ein tolles erlebnis mit den walen in der bucht!!!! 🙂 toll!!!
    Roberts menue sieht schon am foto so spicy aus 😉 ich hoffe es war genug brot da um die schärfe zu löschen 🙂
    busserl lieserl

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