Tag 43 – Palm Springs

Nicht mit schwerem Herzen, sondern mit schwerem Kopf trennen wir uns heute vom Joshua Tree Nationalpark. Es waren gestern vielleicht doch zu viele Tequillas……  Oder lag es am Salz und den Limetten, die sollten wir das nächste Mal womöglich weglassen  🙂

 

Am Weg nach Palm Springs sehen wir schon kilometerweit wildrotierende Windräder. Sollte uns zu denken geben. Es wird ein kleiner Höllenritt durch die Sturmböen. Zeitweise ist der Seitenwind so stark, dass unser Auto einen halben Meter links oder rechts hüpft. Robert sitzt mit starrem Blick schweißgebadet am Steuer. Die Sache dauert auch mindestens eine halbe Stunde. Ich bin so froh, dass er immer fährt, hier wäre ich jetzt sicher gescheitert.

 

Endlich in Palm Springs nimmt der Sturm ab und die Mercedes- und Porschedichte zu. Aber auch sonst gibt’s allerlei Schräges zu sehen…

 

Wir lassen uns sofort auf einen Eiskaffee nieder und erholen uns erstmals, bevor wir durch die gepflegte Mainstreet flanieren. Wirklich hübsch und vor allem überwiegen die mächtigen Palmen, wie es der Name der Stadt ja schon ausdrückt. Die Gondelfahrt auf 1.800 Meter in einer rotierenden Gondel für etwa 20 Personen verwerfen wir wieder. Nochmals brauchen wir keinen Sturm. Im Infocenter sind sie auch gar nicht sicher, ob sie noch fährt.

 

Wir genießen lieber den sicheren Boden und machen uns dann weiter auf den Weg nach Los Angeles. In die Stadt wollen wir aber nicht. Das haben wir schon beschlossen. Die 4- Millionenstadt erschreckt uns eher. Wir waren ja schon einmal da und man versäumt nichts, wenn man es auslässt, zumal wir auch nicht in die Disneyparks wollen. Vielleicht fahren wir morgen nochmal durch Hollywood durch. Wissen wir noch nicht.

Im Norden von L.A. gibt es einen KOA Campground, da wollen wir schlafen. Nord-L.A. liegt 50 Meilen vom Zentrum entfernt, so groß ist die Ausdehnung dieser Stadt. Doch hier soll es Stateparks und jede Menge Natur geben. Also nichts wie hin. Der Platz entpuppt sich als eine Katastrophe. Wir checken zwar ein, doch nachdem wir den staubigen Platz beziehen und es nicht mal Internet gibt, verlangen wir unser Geld zurück und ziehen Leine.

3 Meilen zurück haben wir von der Straße aus einen netten Platz mit Gras und Bäumen gesehen. Da machen wir Halt und hier ist alles o.k. Wir freuen uns beide, dass wir uns nochmals aufgerafft haben, obwohl wir schon soooo großen Hunger hatten.

Schnell ein Safranrisotto in die Micro rein, einen Wein aus dem Kühlschrank raus, und wir sind glücklich!!!

 

 

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