Tag 20 – Congaree Nationalpark

Nach einem heftigen Gewitter und Starkregen letzte Nacht wirkt die Natur wie frisch gewaschen. Kühler und alles erscheint strahlend und klar.

 

Wir wollen heute einen Schlag Richtung Nordwesten machen und schmeißen uns mal gleich auf die Autobahn.

Im Cangoree Nationalpark wollen wir aber einen Stop machen. Er ist wohl der am besten versteckte Park. Erst beim dritten Anlauf finden wir den Eingang und die Parkranger. Noch wissen wir nicht ganz genau, was uns erwartet, nur dass die Seen tief schwarz von der Zersetzung spezieller Blätter sind. Also sind wir gespannt und reihen uns zu den wenigen Autos, die hier am Parkplatz stehen.

Jetzt kommt die Überraschung: Ein riesiger Wald, der unter Wasser steht. Und 5 Kilometer Stege, in ca. 2 Metern Höhe. Man wandelt auf diesem Wegesystem durch eine Märchenlandschaft. Noch dazu stehen hier mehr als 1000 Baumriesen verschiedenster Sorten, um die 50 Meter hoch. Oft bleiben wir stehen und versuchen die Baumkronen auszumachen. Da fast keine Leute hier sind hören wir nur die Vögel und das Rascheln diverser Tiere am Boden…..

Die Frage, ob es hier Mosquitos gibt,  ist hiermit auch beantwortet….

Hier kein Campingplatz, aber es ist uns auch noch zu früh zum Stehenbleiben.

Wir wollen heute noch in die Nähe von Macon kommen, wo wir morgen den Antebellum Trail fahren wollen. Jetzt landen wir promt in einem Stau auf der Autobahn, der uns eine Stunde warten lässt, doch ich finde auch hier Fotomotive und wir hören ein köstliches Hörbuch: „Sophia, der Tod und ich“, kann ich nur empfehlen…

Wir verlassen die Autobahn und fahren durch wunderbare Landschaft, allerdings ist das die ärmste Region Georgias, was wir auch am Sortiment im Supermarkt erkennen . (ja, wir sind jetzt wieder im Bundesstaat Georgia).

Im Moment können wir uns nicht vorstellen, hier irgendwo einen passenden Platz zu finden, doch wir Glückskinder haben wieder einmal den Joker gezogen J

Eine Kraftwerksgesellschaft, die hier vorwiegend zum Wohnen für ihre Mitarbeiter insgesamt drei Campgrounds betreibt, vermietet Plätze auch an Gäste.

Unser Stellplatz 17 ist direkt neben dem aufgestauten Ocanee Fluss. Sekunden nach dem Abstellen des Motors hat Robert bereits die Angel in der Hand und kurz danach fliegt schon der Köder in den See.

Fische beißen keine an, aber die Ruhe und die Abendstimmung mit den fischenden Vögeln am Wasser ist eine echte Erholung nach diesem Fahrtag.

Beim Fischen treffen wir noch Kraftwerksmitarbeiter die uns gleich Fotos von Ihren Schweißarbeiten an den Turbinenlaufrädern zeigen. Sehr interessant.

Zum Abendessen gibt es eine bunte Salatplatte mit griechischem Tzatziki. Ja richtig gehört!

Es gibt griechisches dickes Joghurt und wir essen es mit kleinen Feldgurken und Knoblauch als Beilage zum Salat.

Ein Gedanke zu „Tag 20 – Congaree Nationalpark

  1. hallo ihr lieben, da habt ihr ja wieder einige super tolle bilder gemacht! der park sieht wirklich toll aus! das tzatziki sieht suuuuper aus genau meins 😉
    wann wird wohl der erste fisch anbeissen bei Roberts angel oder hebt er sich das für cananda für die lachse auf 🙂
    busserl lieserl 🙂

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