Tag 17 – Savannah

Wir haben keinen Weisswein mehr…. Panik, Schreck…..

Also der erste Weg zu einem Walmart, wo es „unseren“  Wein gibt. Wir fühlen uns schon gerettet, kaufen auch gleich andere Sachen ein. Dann der nächste Schreck beim Weinregal: Gerade unser Oak Leaf ist ausverkauft….. na, mit dem haben wir ja jetzt wirklich nicht gerechnet. Wir nehmen einen anderen, aber das ist nur eine Notlösung.

Eigentlich sollte es gleich durch nach Savannah gehen, doch jetzt hält uns ein großer Flohmarkt auf. Natürlich wir rein!!! Wir kaufen uns beide etwas. Ich einen Strohhut um 3 Dollar und Robert ein Schraubenset für den Notfall. Er wird hier ja noch richtig zum Heimwerker 🙂

 

Das Universum schickt uns nach 20 Minuten Weiterfahrt noch einen Walmart und da werden wir erhört. Wir kaufen gleich 10 Flaschen Chardonnay und Pino Grigio. Bei der Kassa muss ich  einen Ausweis herzeigen und mein Geburtsdatum wird notiert, bei so viel halb verbotener Droge…

 

Jetzt aber endlich los!!! Unser erstes Ziel ist Wormsloe, wo es eine unbeschreiblich schöne Eichenallee geben soll.  Und tatsächlich, wie auf den Südstaatenfotos in den Reisekatalogen. Die Rieseneichen greifen ineinander und wir fahren durch endlose 2,5 Kilometer  „Tunnel“.

 

Am Ende angekommen, erleben wir die nächste Überraschung.Stretch Limousinen fahren vor und wir erleben eine „richtige amerikanische“ Hochzeit. Die Gäste sitzen auf Vintage-Sofas unter den Eichen, das Brautpaar steht unter einem Rosenbogen und ich verlasse meinen Platz die nächste halbe Stunde nicht, bis ich auch den allerlösenden Kuss miterleben darf.

Natürlich 100 Fotos…. aber es ist ja sowas von ergreifend und schön…. Allerdings:  Es gibt danach keinen Sekt :-(. Ein entscheidender Grund, in Amerika nicht zu heiraten 🙂  Da sind wir uns einig!!

Wir spazieren noch sehr lange auf dem Areal herum. Das Herrenhaus wird von den Nachfahren der Familie Novel noch bewohnt, da gibts nix zu sehen, aber trotzdem ein wunderschöner Besuch dieser Anlage.

Es ist schon 4 Uhr, als wir in der Stadt Savannah ankommen. Richtige Südstaatenatmosphäre – soweit wir schon beurteilen können, was richtige Südstaatenatmosphäre ist. Es geht irgendwie gemütlicher zu als in Florida. Es gibt viele kleine Lokale, die Leute sitzen auf der Straße, und das sogar MIT IHREM BIER!!!

 

Auch die Häuser lieblich, mit Schaukelstühlen auf den kleinen Veranden. Wir schlendern herum und genießen, fotografieren und müssen jetzt auch noch nach einer Empfehlung aus dem Lonely Planet suchen. Der Eissalon Leopold will besucht werden. Schon vom Weiten sehen wir die Schlange, reihen uns ein und warten geduldig. Die Liste mit den Sorten wird herumgereicht und eine Dame aus dem Geschäft verteilt auch Becher mit Wasser, damit die Wartenden den Eisgenuss auch wirklich noch erleben. Endlich angekommen, darf man jedes Eis kosten, bevor man bestellt. Jetzt wissen wir auch, wieso das so lange dauert….. Aber es ist dann sowas von herrlich, schlägt sogar, und das sage ich wirklich nicht gerne, unseren Schwedenplatz. Wäre die Schlage nicht soo lange, ich würde mich glatt nochmal anstellen.

 

Es ist bereits halb sieben als wir die Stadt verlassen und zu unserem Stellplatz stossen. Diesmal auf einer riesigen Farm, die 15 Stellplätze hat. Unter Pferden, Gänsen, drei Seen mit Fischen und Schildkröten, finden wir einen wunderschönen Platz für die heutige Nacht.

4 Gedanken zu „Tag 17 – Savannah

  1. Das sind ja unglaublich schöne Bilder und ein ereignisreicher Tag! Was mich interessieren würde: Was kostet so eine Flasche Pinot Grigio oder Chardonnay? Ich war vorige Woche wieder am Wagram Wein holen von Christian Mann und habe wieder so gut gegessen wie wir damals!

    1. Unsere Lieblingsweine kosten so um die 8 Dollar, aber das welche von den billigeren, Tendenziell kostet eine Flasche im Supermarkt so 12 Dollar nach oben keine Grenze

  2. Die Eichenallee ist ja sehr schön! 🙂 das eis klingt ja allzuköstlich. haben dieses wochenende wieder eine marktprobe am schwedenplatz genome auch noch immer sehr gut 😉
    Auch der neue Hut steht dir sehr gut 🙂
    Busserl lieserl 🙂

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