Tag 161 – Wir erreichen den Atlantik

Noch nebeliger als gestern, auch noch während der Fahrt. Da sieht man wirklich nix mehr von der Umgebung. Nur die bunten Bäume läuchten noch wie Lampions heraus. Schaut im Nebel irgendwie unwirklich aus.

 

Wir fahren und fahren – heute ziehen wir uns wieder einen Brunetti rein – das heißt Robert fährt und ich mache nur den Bordservice. Trauben, Äpfel, etc…. Wasser, Tee… was mein Fernfahrer braucht, wird herangeschafft, auch während der Fahrt. Und natürlich liegt die Navigation auch bei mir. Wir haben zwar ein Navi, doch manchmal ändern wir die Route, weil wir dem Meer entlang fahren wollen, usw.

In Moncton machen wir Stop, nicht um die Stadt anzuschauen, sondern um unser Gulasch zu essen. Hmmmmm….. jetzt ist es so richtig gut und ich esse es mit großem Appetit.

Schon in der nächsten halben Stunde ist wieder ein Meilenstein unserer Reise geschafft.

Wir kommen wieder am Atlantik an. 4/5 unserer Reise sind vorbei. Von dem großen Viereck auf unserem „Plan“ sind drei Seiten geschafft. Jetzt heißt es eigentlich nur mehr gerade runter nach Orlando, aber bis dahin sind es ja noch einige Wochen.

Am Parlee Beach vor dem Ort Shediac halten wir unsere Zehen ins Wasser und machen noch einen langen Strandspaziergang. Es hat jetzt heiße 27 Grad und ist ssehr schwül. Ganz komisch. In Quebec haben wir vorgestern bei 13 Grad gefroren und jetzt am Meer ist es wieder so heiß.

 

Knapp vor der Brücke zu Prince Edward Island bleiben wir in einem Provicial Park stehen und campen hier mit wunderbarem Blick auf die Bucht unter uns. Auf einmal frischt es auf, es kommt Wind und Nebel und vorbei ist es wieder mit der Sonne. Aber egal, wir stehen gut, und morgen ist ja auch noch ein Tag.

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