Tag 16 – Saint Augustine

Bericht von ROBERT 🙂

In unserem Dschungelcamp gibt es keine Nachtruhe. Die Tiere machen einen derartigen Krach, dass wir unsere Ohropax echt zu schätzen wissen.

 

Heute ist ein Stadtspaziergang in der ältesten Stadt Nordamerikas, (die heute noch besiedelt ist), geplant. Schon im Jahr 1565 gründeten die Spanier die Stadt San Agustin, wie sie auf spanisch genannt wurde.

Bereits beim Überqueren der Zufahrtsbrücke können wir die kleinen Gassen und die historischen Bauten erkennen.

 

Unseren Camper können wir auf einem großem Parkplatz direkt vor der ehemaligen Anlandungsstelle von Menendez de Aviles im Jahr 1565 parken.

Die Stelle wurde mit einem überdimensionalen Kreuz, einer kleinen Kapelle und natürlich mit einem Museum markiert.

 

Schon bei der Stadteinfahrt haben wir das klassische Spanische Fort gesehen, das ich natürlich sofort besuchen möchte.

 

Der Zufall will es, dass dieses Fort vom Nationalparkservice verwaltet wird und wir mit unserem Pass freien Eintritt haben. Wir kommen gerade zurecht wie eine 15 Pfünder Kanone mit Schwarzpulfer geladen und abgefeuert wird. So eine Freude!!! Auch der Rest des Forts sehr interessant und, wie in Amerika immer, spannend präsentiert. Martha macht tapfer die lange Besichtigung mit 🙂

 

Nach soviel spanischer Geschichte stürzen wir uns aber dann in die amerikanische Tourismusgegenwart. Wir schlendern durch die Hauptstrasse in das historische Zentrum. Hier mache ich brav die Besichtigung mit 🙂

Die Unzahl an Souvenirläden lässt erahnen, was sich hier in der Hauptsaison abspielt.

 

Temperaturen über 30°C und eine Luftfeuchtigkeit, die den Schweiß aus den Poren treibt, erschweren unseren Stadtbummel.

Das nächste Highlight ist das ehemalige Flagler Hotel, welches heute ein College für junge Studenten ist.  Gebaut wurde das Hotel mit der dazugehörigen Eisenbahnlinie Ende des 19 Jhd. und lässt erahnen, wie seinerzeit gereist wurde. Edison, der ja aus Florida stammt, stattete damals das Hotel mit 40.000 Glühlampen aus, was zu dieser Zeit eine Revolution darstellte.

 

Martha hat noch im Stadtführer das älteste Haus der Stadt entdeckt, was natürlich auch abgelichtet werden muss…….

 

Alle Amerikaner fahren in kleinen Eisenbahntrolleys von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Keiner macht auch nur einen Schritt zuviel. Die Stationen der Parkplätze sind das wichtigste, damit der Trolley die Gäste direkt beim Auto abladen kann.Wir als gelernte Alpenbewohner gehen aber alles zu Fuss, was den Vorteil hat, dass wir auf den Gassen fast alleine sind. Wir werden sogar angesprochen, weil wir zu Fuss unterwegs sind.

Am späten Nachmittag treibt aber auch uns die Hitze und der Hunger wieder zurück zum Auto.Ein Publix Supermarkt beim Hafen rettet unser Abendessen.

Wir fahren noch zwei Stunden und queren die Grenze Florida/ Georgia. Die Umgebung ändert sich schlagartig. Keine Palmen mehr, auch gar nicht besiedelt, nur Flüsse, im Moment keine Felder und keine Besiedlung. Aber Benzin ist billiger 🙂

Direkt neben der Autobahn, finden wir einen perfekten Stellplatz um 35 USD .

Nach soviel Anstrengung muss dem Körper natürlich auch entsprechender Treibstoff zugeführt werden. Martha und ich teilen uns ein 700g Ribey Steak mit unserem Lieblingsrotwein  Concha Y Toro.

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „Tag 16 – Saint Augustine

  1. Tolle Bilder wie immer 🙂 sehr fescher Hut Martha 🙂
    unglaublich das die alle nicht zufuss gehen wollen, naja so hattet ihr mehr platz zum schlendern 😉
    Busserl lieserl

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