Tag 150 – Pukaskwa Nationalpark

Wie schon gestern geplant, bleiben wir hier noch einen Tag. Die Sonne strahlt, es treibt uns nichts weiter. Noch dazu stehen 10 Meter von unserem Camper die Leihkanus. Na nix wie rein ins Vergnügen. Wir buchen gleich einen ganzen Tag und dann geht es auch schon mit Paddel und Angel ausgerüstet in den Hattie Cove, eine Bucht am Lake Superior. Der Lake Superior ist übrigens der größte Süsswassersee der Erde. Er ist wirklich riesig, wir sehen ja nur ein kleines Stück, aber er wirkt wie ein Meer.

 

Also hinein ins kühle Nass. Die Rangerin meint, wir sollen halt nicht reinfallen. Der See hat Sommer wie Winters nur 4 Grad. Ich WERDE nicht reinfallen!!!!

Kaum sind wir in der Bucht draußen wirft Robert seine Angel aus, ich paddle derweil grandios weiter, mit dem Ergebnis, dass der Köderfisch sich optimal bewegt und ein wirklich toller Hecht anbeißt. Es gibt noch einen Kampf zwischen Robert und Hecht, der Sieger steht jedoch bald fest. Mein Meisterfischer hat wieder einmal für das Abendessen gesorgt.

 

Die Freude ist groß, wir paddeln noch zwei Stunden und nach einer Festtagsjause steigen wir gleich wieder ein und drehen die nächste Runde. Vom Wasser aus kann man hier sogar Schwammerl suchen und Heidelbeeren pflücken.

 

Ab 4 Uhr wird dann gewandert. Wir nehmen uns die Halbinsel neben unserem Campingplatz vor und finden von hier neben herrlichen Aussichten sogar einen Sandstrand. Die Lust auf Schwimmen hält sich bei diesen Temperaturen allerdings in Grenzen, auch wenn die Sonne scheint.

 

Dank des Anglerglücks gibt es statt Spargel Risotto Hechtfilets auf der Haut gebraten mit grünem Spargel und gebratenen Griesstalern. Wir haben eine Hälfte des Hechts eingefroren, die andere schaffen wir aber auch nicht ganz. Er war einfach soooo groß.

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