Tag 146 – Fahrt nach Manitoba

Wenn wir heute Früh noch geglaubt haben, dass sich die Landschaft in Manitoba grundlegend ändern wird, so haben wir uns getäuscht.

Immer noch steigen die Schäfchenwolken vom Horizont hoch.

Endlose flache Prairie. Nur die Bisons fehlen in dieser Szenerie. Dafür erstrecken sich Getreidefelder links und rechts von der Straße bis zum Horizont. Getreidesilos sind das Einzige, was sich von der Ebene abhebt.

 

Martha und ich laden uns die Schachnovelle als Hörbuch auf das Handy und hören uns das gesamte Buch während der Fahrt an.

Wir passieren die Grenze von Saskatchewan nach Manitoba und es ändert sich nichts.

Nur die Uhr springt eine Stunde nach vor und es ist nicht mehr Westküstenzeit sondern Zentralzeit. Jetzt haben wir nur mehr 7 Stunden Zeitdifferenz zu Europa.

Die Eintönigkeit der Fahrt wird nur durch Tanken und Kaffeepausen unterbrochen.

Gestern waren es 684 km und heute sollten es 515 km werden.

130 km vor der Hauptstadt Winnipeg finden wir bei der einzigen Attraktion im Umkreis von 500km einen wunderbar freien Stellplatz mit Wasser und Stromanschlüssen. Kein Mensch da, Self Registration und wir haben sogar sehr gutes Internet!!!

 

Es ist der Stellplatz des Manitoba Agriculture Museums und des Rodeo Geländes und ist ideal für unseren Zeitplan.

Die Sonne steht noch hoch am Horizont und wir sitzen schon mit Aperol und Japan Cracker vor dem Camper und bleiben bis zum Sonnenuntergang.

Als Abendessen kommt heute fleischlose Kost auf den Tisch.

Martha hat sich Karfiol mit Butter und Brösel gewünscht. Ich kann mich auch dafür erwärmen.

 

2 Gedanken zu „Tag 146 – Fahrt nach Manitoba

  1. Hui diese flache Landschaft ist bei langen STrecken sicher eine Herausforderung!
    Mhhhh Karfiol mit Butterbröseln das ist was gutes da krieg ich auch gleich Guster 😉
    Busserl lieserl 🙂

  2. Da habt ihr ja die letzten zwei Tage richtig Kilometer geschrubbt. Noch so eine Etappe und ihr seid schon an den Great Lakes.
    Die Bilder von der Fahrt erinnern mich ein wenig an meine Etappe von Edmonton nach Jasper. Nachdem man nach rund 100km den Dunstkreis der Großstadt verlassen hatte, fuhr man dann durch ein hügliges, stark landwirtschaftlich geprägtes Gebiet. Aber damals kamen dann wenigen Kilometer später auch schon die Berge. ?

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