Tag 143 – Banff

Bevor wir das Frühstück bekommen, wechseln wir heute Morgen noch schnell den Stellplatz.

Wir suchen uns ein sonniges Platzerl mit herrlichem Ausblick auf die Bergwelt vom Banff Nationalpark.

 

Dann verlassen wir das Seitental und fahren auf dem Highway Nr.1 dem Bow River entlang nach Banff.

Dieses Wochenende ist das verlängerte Labourday Wochenende mit freiem Montag. Deshalb befinden sich alle Städter in der Natur und in der Stadt selbst tummeln sich erträgliche Menschenmengen durch die Mainstreet.

Auch das Parkplatzproblem ist schnell gelöst und wir finden beim alten Pacific Railway Bahnhof ein Platzerl für unseren Archi. Von dort sind es 15 Minuten Fußweg in die Innenstadt von Banff.

Dort angekommen erleben wir durch Zufall die schon Wochen davor angekündigte Reiterzeremonie der Canadian Mountain Police mit englischer Marschmusik.

 

Wir besuchen auch noch die Cariboo Lodge wo wir vor 5 Jahren gemeinsam eine tolle Zeit hatten.

 

Danach bummeln Martha und ich durch die Ladenzeilen von Banff und besuchen so ziemlich jedes Outdoorgeschäft.
Martha ist auf der Suche nach einer schwarzen Daunenjacke, wird aber leider nicht fündig. Dafür findet sie einen Fotografen, der ihre beleidigte Kamera wieder komplett herrichten kann. (Sensor wird gereinigt, Objektiv wird gereinigt und Schutzlinse wird ergänzt). Endlich!!!

 

Als sich der Hunger wieder einmal meldet, kehren wir über der Bow Brücke kurz entschlossen bei einem Chinesen ein. Es gibt Suppe, knusprige Ente, Dim Sum und Rindfleisch mit Gemüse. Das Ganze um 60 Kanadische Dollar oder rund 42 Euro. Für Banff war dieser Lunch ein Schnäppchen.

Nach dem Essen noch eine Ruhepause im wunderschönen Cascade Garden der Parkverwaltung.

 

Danach weiter den Berg hinauf zum Fairmont Banff Springs Hotel, wo wir in alter Tradition auf der Terrasse einen Aperitif zu uns nehmen.

 

Zu guter Letzt interessieren uns noch die Bow Fälle. Ohne Wasserfälle können wir einen solchen Tag wirklich nicht beenden.

 

Es ist schon kurz vor Sonnenuntergang und wir haben noch immer kein Quartier für die Nacht.  Deshalb schnell zurück zum Camper und zum nächstgelegenen Campground.
Dieser hat zwar 600 Stellplätze, aber bereits beim Einbiegen zum Campground sehen wir das Schild „ Campground Full“. Martha lässt sich aber nicht beirren und ergattert tatsächlich so wie gestern den letzten Schlafplatz.

Der Abend wird dann kartenspielend mit noch immer verbotenem Aperol Spritz und Aberlour Whiskey verbracht.

 

 

Ein Gedanke zu „Tag 143 – Banff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.