Tag 136 – Mount Robson

Heute gut geschlafen, es war zwar noch genauso kalt draußen, aber ich habe alle Decken, die wir besitzen verwendet.

Wir wollen über Nacht nicht die Heizung laufen lassen, oder nur im äußersten Fall. Leider hab ich noch immer das Kopfweh von gestern Abend. Mist….

Wir wollen weiter Richtung Jasper, stoppen aber nochmals bei dem „Lachswasserfall“ von gestern, aber heute bei strahlendem Sonnenschein. Wieder beobachten wir die mühevollen Versuche der Lachse.

 

Weiter vorbei an Bergen, noch mehr Wasserfällen zu denen wir teils hinwandern, einfach schöner Natur und ganz breite Täler. Robert ist ganz aufgeregt, ob die Sonne eh noch scheinen wird, wenn wir beim Mount Robson ankommen werden.

Wir fahren noch etwa eine Stunde, da steht er ganz majestätisch vor uns. Wir sind auf 850 Metern, und der Mount Robson hat fast 4000 m. Oben verschneit und vergletschert. Vom Tal sieht man allerdings nur eine kleine Gletscherzunge.

 

Wir sitzen lange auf der großen Wiese vor dem Berg und Robert kennt gar kein Halten, so freut er sich. Wir erkundigen uns, die erste Stelle, wo man auch die großen Gletscher sieht, ist 2 Tage Wanderung entfernt. Also nix für uns, deshalb geht’s weiter mit dem Auto.

 

Jetzt verlassen wir auch British Columbia und fahren über die Grenze nach Alberta. Auch die Uhren werden hier umgestellt, jetzt nur mehr 8 Stunden Zeitverschiebung nach Wien.

 

Jasper, der Hauptort im Jasper Nationalpark ist fast ein reiner Touristenort. Lokale über Lokale, Outdoorläden, Souvenirshops und jede Menge Japaner. Hier im Park wollen wir uns aber länger aufhalten, d.h. wir brauchen unbedingt einen Campingplatz und ich geh zur Touristeninfo. Negativ. Alles ausgebucht. Klar es ist Samstag. Jedoch gibt’s hier einen „Camping Overflow“ Platz um 15 Dollar. Das ist ein sehr großes Gelände neben dem Fluß, wo sich jeder seinen Platz selbst suchen kann, und da gibt’s wirklich noch sehr viel Platz. Und viel Sonne. Der gestrige Stellplatz im Wald war richtig bedrückend.

Wir trinken unseren Aperol in der Sonne und lassen es uns einfach gut gehen. Im Supermarkt fanden wir Leber und es gibt geröstete Leber mit Reis und Salat. Auf das hatten wir schon lange Lust. Wir gehen früh schlafen, vielleicht bringe ich mein Kopfweh diese Nacht weg.

3 Gedanken zu „Tag 136 – Mount Robson

    1. Das ist Evan und er ist ein Freund. Wir haben ihn im Boingwerk adoptiert, damit Wauzi nicht so allein ist. Und er hat ihm auch gleich seine Fliegerjacke geborgt…..

  1. Der Berg sieht ja wirklich sehr beeindruckend aus! Mit dem Wolkenspiel kann
    man sicher stundenlang sitzen u zuschaun 🙂
    Gute Besserung für dein Kopfweh!
    Busserl lieserl 🙂

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