Tag 132 – Fountain Lake

Es ist einfach so herrlich hier, wir beschließen kurzerhand, einen Faulenzer Tag einzulegen. Lange schlafen, Frühstück mit Blick auf den See und dann einfach nichts tun, als beim Ufer zu sitzen und zu schauen.

 

Ich lese, schaue Robert beim Fischen zu und spiele mit dem Nachbarshund. Blauer Himmel, klares Wasser, mehr gibt’s einfach nicht zu sagen.

Das einzige, was ich zu tun habe, ist Nachschub an Aperol Spritz und Gin Tonic aus dem Auto zum See zu holen. Was für ein Stress!!!

 

Unsere Nachbarin fischt vom Boot aus und hat bessere Bedingungen als Robert. Auf einmal schreit sie über den See „Wollt ihr eine Forelle“ – „Na klar!!!“ und schon haben wir ein wunderbares Abendessen. Die erfolgreiche Fischerin verspricht uns für später noch eine Zweite, doch daraus wird nichts.

 

Aber die eine Regenbogenforelle reicht vollends und mit Tabuleé und Erdäpfeln ergibt es ein wunderbares Mahl. Als wir schon beim Abwaschen sind, steht sie auf einmal vor unserer Tür und hat eine zweite Forelle für uns. Also ist das morgige Abendessen auch noch gesichert. Dauernd bekommen wir irgendwas geschenkt. Die Gurken und die Peteresilie haben wir gestern auch geschenkt bekommen. Wir fühlen uns schwer verwöhnt.

 

Generell fühlen wir uns in Canada sehr wohl. Die Leute sind viel natürlicher als in der USA, obwohl wir da auch überall herzlich willkommen geheißen wurden. Noch dazu ist natürlich die Bevölkerungsdichte eine viel geringere, deshalb kann man hier auch so außergewöhnliche Tage verbringen wie wir an diesem See.

Jetzt werden wir uns nochmals ins Spiel stürzen und das Nationalpark Monopoli rausholen. Wer der Gewinner wird, erfährt ihr dann morgen.

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