Tag 128 – Vancouver

Mit dem öffentlichen Bus gibt es eine gute Verbindung in die Innenstadt. Es dauert zwar einige Zeit, bis wir die richtige Station und die richtige Linie über die Lions-Bridge finden. Also wir endlichden richtigen Bus haben, ist Robert so aufgeregt, dass wir zu früh aussteigen. Also müssen wir noch marschieren. Grrrrr…….

Zuerst natürlich zur Waterfront. Jedes Bild von Vancouver zeigt immer diese Waterfront. Hier gibt es auch den Wasserflugzeug-Terminal und es ist irgendwie kurios, dass da gleich neben den Spaziergängern die Flugzeuge starten und landen. Und dann steht natürlich hier noch das Hafengebäude mit seinen Segeln, das Wahrzeichen Vancouvers. Leider ist es im Moment total wolkig.

 

Der Stadtteil Gastown bildet einen großen Kontrast zu den Hochhäusern. Alte Backsteinbauten, schmale Straßen und eine mit Dampf betriebene Uhr. Hier scharen sich natürlich die Touristen. Aber sie tutet und dampft so witzig alle Viertelstunde, dass auch wir hier lange stehen.

 

Vom langen Stehen hungrig und durstig gehen wir erst mal auf einen Drink und suchen dann den, im Tripadvisor empfohlenen Chinesen. Ein kleines unscheinbares Lokal mit wirklich gutem Essen. Unsere King Dragon Roll bringen wir zu zweit kaum runter.

Jetzt scheint auf einmal auch wieder die Sonne. Genau im richtigen Moment kommt der Kommentar von Jens, einem Freund, der letztes Jahr hier war, wir sollen nicht Granville Island auslassen. Perfekt, da gehen wir hin!!!

Aber vorher noch unbedingt zum Mountain Equipment Store, wo noch eine Fleecejacke für mich weggelegt ist. Wie immer bleibt es dann nicht bei einem Stück. Ich kauf auch noch einen farblich passenden Windbreaker und einen tollen neuen Wanderrucksack. Für diese Entscheidung brauche ich mindestens eine Stunde, aber da muss auch jedes Datail wohl überlegt sein. Meine Wandergruppe zu Hause wird schauen, wie „well equiped“ ich das nächste Mal ausgestattet sein werde.

 

 

Aber jetzt: Granville Island. Ein alter Kohlehafen mit Lagerhallen unter einer großen Brücke, der in ein ganz hippes Künstler und Marktviertel umgebaut wurde. Eine Markthalle, mit allem, was das Herz begehrt, schicke Fischlokale, Straßenkünstler, einfach toll!!! Und ein kleines Wassertaxi fährt auch hin und her zur Innenstadt.

Danke Jens, der Tip war super!!!!!

Mit viel Umwegen und noch mehr Verkehrslinien finden wir in der Dämmerung zurück zur Waterfront. Ich hab schon eine dicke Blase. Hier verspürt Robert nochmals Hunger und schon sitzen wir in der ersten Reihe in einem italienischen Lokal. Eine Pizza und zwei Bier runden den langen aufregenden Tag ab.

Übrigens können wir schon nachvollziehen, warum Vancouver – gemeinsam mit Wien – immer die Toplisten der lebenswertesten Städte der Welt anführt.

 

Ein Gedanke zu „Tag 128 – Vancouver

  1. Da hast du ja mal wieder tolle Bilder geknippst 🙂
    Habe ich mir gedacht, dass es nicht bei der zurückgelegten Fleecejacke bleiben wird 😉
    Aber man muss ja vorsorgen 🙂
    Busserl lieserl 😉

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