Tag 10 – Everglades Nationalpark

Es schüttet, na ja, so kann es in Florida im Frühling auch sein… Wir lassen uns die Laune aber nicht verderben. Wir wollen heute in den Everglades Nationalpark und da kann das Wetter ja ganz anders sein. Sind ja noch 200 Meilen bis dort hin. Wir starten nach einem Kaffee. Nachdem heute wieder ein größerer Einkauf auf dem Plan steht, frühstücken wir erst, nachdem wir frische Semmerl beim Publix gekauft haben (Chicago Hard Rolls) – die gibt’s wirklich und ganz resch, eine Revolution!!! – und einen Platz direkt beim Meer gefunden haben.

Erhebendes Frühstück und zu meinen entdeckten Semmerln gibt’s die wirklich ausgezeichnete Marillenmarmelade, die ich heute auch entdeckt habe und auch Honig für Robert. Der Tag kann nur mehr gut werden.

Leider wird das Wetter nicht sehr viel besser, mal hört es auf zu regnen, mal fängt es wieder an.

Beim Eingang zum Everglades Nationalpark dann wieder ein Meilenstein unserer Reise: Wir kaufen uns einen Jahrespass für alle Nationalparks der USA. 80 Dollar für ein Auto und 2 Personen… ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, was wir  alles vorhaben.

 

Nun geht es eine schnurgerade Straße entlang Mangrovenwäldern, Sümpfen und Seen. Mitten auf der Straße eine etwa ½ Meter große Schildkröte, die versucht, die Straße zu überqueren. Ob sie es unbeschadet geschafft hat, können wir nicht mehr sagen, sie war uns einfach zu langsam, zumindest hat sie bei jedem kommenden Auto den Kopf eingezogen und auf den Schildkrötengott vertraut.

Am Ende der Straße kommen wir in Flamingo an und buchen eine 2 stündige Bootsfahrt. Trotz Wolken sehr beeindruckend. Wir sehen eine Seekuh (Manatee) mit ihrem Jungen und auch einige Aligatoren. Es geht durch Mangroven und Seen. Zu guter Letzt erleben wir noch einen Tropenregen der besonderen Art und flüchten uns nach der trotzdem gelungenen Fahrt waschelnass in unser gemütliches Heim.

An der Hafenmauer tummeln sich noch Krokodile, die das herunterrinnende Regenwasser trinken. (siehe Foto!)

 

Genug Natur!! Hunger!!! Heute am Plan Safranrisotto und Salat und (same procedure as every day) Sauvignon Blanc. Den persischen Safran haben wir aus Wien mitgeschmuggelt. (danke nochmals Sylvia :-)) den Parmesan reibe ich auf dem Schlüsselanhänger von Tupperware….. huch…. aber es geht.

Auf einem Campground mit Strom kochen wir unser Risotto halb fertig und wechseln dann auf einen stromlosen aber netteren Platz 30 Meilen weiter (Long Pine Tree Parc 20 Dollar).

 

3 Gedanken zu „Tag 10 – Everglades Nationalpark

  1. hallo ihr lieben,
    schade das ihr so nass geworden seit bei eurer tollen tour! die bilder sind aber toll u es war sich ein schönes erlebnis!
    ich ziehe meinen tupperhut vor dir das du parmesan für ein risotto mit dem schlüsselanhänger reibst ich hab schon bei der grossen reibe keine geduld dafür u verwende die küchenmaschine *lol*
    busserl lieserl 🙂

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