Tag 31 – Fahrt Richtung Houston

Ich erwache mit Sonnenschein und einem wunderbaren Frühstück, das ja immer schon fertig ist, wenn ich aufstehe:-)

 

Wir schlendern noch kurz zum Plantagenhaus, anders als die meisten Plantagenhäuser, die im griechischen Stil erbaut sind, ist dieses hier im sogenannten viktorianischen Stil erbaut, und das ganze in Rosa…. Am Damm des Mississippi gehen wir weiter bis zur Kirche von Convent.

 

Robert ist schon wieder unruhig. Wenn er nix Wesentliches zu tun hat, muss er immer weiter, mein Getriebener. Bin schon froh, wenn mal im Westen die Fischgewässer kommen. Nur beim Fischen kann er stundenlang ruhig sitzen, oder wenn er seine Statistik macht, aber die wird immer gleich nach der Ankunft am Abend erledigt.

Wir fahren  über La Fayette und Baton Rouge, der Hauptstadt von Lousiana, Richtung Houston / Texas. Zwei Stunden vor Houston wählen wir einen Campground direkt neben der Autobahn aus.

 

Da heute nur Fahrttag war und genau ein Monat unserer Reise um ist, möchte ich, da viele von Euch fragten, unsere Motorhome noch näher beschreiben.

Also, es ist ein Ford, V-8 Motor, 7,6 Meter lang,  3 Meter breit und 3,7 Meter hoch. Das ist sehr entscheidend zu wissen, wenn wir durch Tunnels oder unter Brücken durch müssen. Das Dach kann man nicht versichern und das kann teuer werden.

Wir haben einen Benzintank von 208 Litern, einen Frischwassertank mit 150 Litern, zwei Abwassertanks mit 250 Litern sowie einen Propangastank mit 45 Litern für Eiskasten, Herd,  Heizung und Warmwasserbereitung.

Insgesamt haben wir ein Gesamtgewicht von 5,2 Tonnen !!!!

Im Wageninneren:

2 bequeme Betten. Ein sehr Großes über der Fahrerkabine, da schläft Robert (ist nicht sooo bequem, weil man immer klettern muss).

 

Ich hab mein,  ja schon beschriebenes, ganz gemütliches Betterl im hinteren Teil des Autos (das ist allerdings nur 1,30 breit, deshalb schlafen wir getrennt. Wir sind von zu Hause ein viel breiteres Bett gewohnt)

Wir haben einen Kühlschank einen Gefrierschrank, einen Herd mit drei Flammen und Dunstabzug, eine Mikrowelle und eine Abwasch. Wie zu Hause, nur keinen Geschirrspüler –  das erledigt meistens Robert. Ein dreifaches Hoch auf Robert !!!! 🙂 🙂 🙂

Weiters an Technik einen Generator, eine Photovoltaik Anlage am Dach sowie eine Klimaanlage.

Als Stauraum noch einen  Schrank zum Hängen und viele Oberkasterl. Eigentlich haben wir mehr als genug Platz. Man muss halt immer Ordnung halten, sonst findet man nach kürzester Zeit gar nichts mehr.

Meine Lieblingsbeschäftigung in den ersten beiden Wochen, war das Anbringen von Selbstklebehaken und kleinen Körbchen und Sackerln. Jetzt hat alles seinen Platz, aber ich glaube, es fällt mir bis Oktober noch immer etwas ein, was man verbessern könnte.

Außerdem gibt es eine Toilette und eine Dusche, die wir aber nur benützen, wenn wir auf keinem Campingplatz stehen. So wirklich groß ist sie nicht.

Wir haben – ganz nobel – Parkettboden und eine moderne LED-Beleuchtung. Da hat sich seit unserem letzten Camperurlaub in den USA schon einiges getan.

Nicht zu vergessen ist unser „Keller“.  Ein großer Stauraum unter meinem Bett, der von außen zu beladen ist. Er ist ganz  wichtig, hier sind die Reisetaschen, der Griller mit Kohle, der Wein- und Wasservorrat – der Weinvorrat ist doch tatsächlich immer größer –  sowie Obst und Gemüse, das nicht in den Kühlschrank muss.

Bis jetzt gefahrene Kilometer: 5.770.

 

 

 

 

 

3 Gedanken zu „Tag 31 – Fahrt Richtung Houston

  1. Bingo! Die genaue Beschreibung des Womos ist ein Hit! Also zum Campen fehlt da wirklich absolut nichts. An dem beweglichen Geschirrspüler muß ich noch arbeiten, da habe ich nicht so viel Chancen! 😉
    Freu mich, dass alles für euch so gut paßt!
    Busserl Gerti

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